Lichtverschmutzung im Kleingarten – ein dunkler Garten hilft der Natur
Mit jeder neuen Solarleuchte aus dem Baumarkt halten immer mehr künstliche Lichtquellen Einzug in unsere Kleingärten. Oft brennen sie die ganze Nacht, obwohl wir selbst nur für kurze Zeit im Garten sind. Für viele Tiere und Pflanzen hat das spürbare Folgen.
Nachtaktive Insekten werden vom Licht angezogen, verlieren die Orientierung und sterben an Erschöpfung. Fledermäuse meiden beleuchtete Bereiche und verlieren wichtige Jagdräume, und auch Vögel, Igel und weitere Tiere geraten aus ihrem Tag-Nacht-Rhythmus. Selbst Pflanzen reagieren empfindlich: Künstliches Licht kann zu verfrühtem Austrieb, verzögertem Laubabwurf und damit zu mehr Frostschäden führen. Nachtaktive Bestäuberinnen wie Nachtfalter werden gestört, was die Bestäubung erschwert.
Ein möglichst dunkler Garten ist deshalb ein wertvoller Beitrag zum Naturschutz. Er fördert die Artenvielfalt und stabile ökologische Gleichgewichte.
- Unnötige Beleuchtung vermeiden
- Licht nur gezielt und für kurze Zeit einsetzen
- Dauerleuchten über Nacht abschalten
Setzt Licht im Garten daher bewusst und nur bei Bedarf ein. So schützt Ihr aktiv Tiere, Pflanzen und das natürliche Gleichgewicht.
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