Kompost & gesunder Boden

Kompost aus dem eigenen Garten ist ein echtes Multitalent: Aus Küchen- und Gartenabfällen entsteht wertvoller Humus, der den Boden verbessert und Pflanzen mit Nährstoffen versorgt. So schließt Ihr den natürlichen Kreislauf, spart Düngerkosten und schont die Umwelt. Kompost lockert schwere Böden, erhöht die Wasserspeicherfähigkeit und regt das Bodenleben an. Ausgebracht wird er am besten im Frühjahr, als Faustzahl gelten etwa 3 l/m² pro Jahr. Stickstoff ergänzt Ihr bei Bedarf.

Eng damit verwandt ist das Mulchen: Eine Schicht aus organischem Material – etwa angewelktem Rasenschnitt, Laub oder Stroh – hält die Bodenfeuchtigkeit, fördert das Bodenleben, unterdrückt Beikräuter und schützt vor Erosion. Gerade in trockenen Sommern ein großer Gewinn.

Für sandige Böden lohnt sich Bentonit, ein natürliches Tonmineral. Es speichert Wasser und Nährstoffe und bildet zusammen mit Kompost stabile Ton-Humus-Komplexe, die den Boden locker und fruchtbar machen.

Beim Erdekauf gilt: Greift zu torffreien Erden, um Moore und Klima zu schützen. Wer mag, mischt sich Pflanzerde aus Gartenerde, Grünschnitt-Kompost und Lehm sogar selbst. Mehr Details findet Ihr in den beigefügten Texten.

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